Hartnäckig und unverfroren

Die Bananenfrauen von Frauenfeld

Ein Kreis von engagierten Frauen in Frauenfeld stellte sich 1973 eine scheinbar simple Frage: „Warum sind Bananen billiger als Äpfel?“. Mit dieser Frage haben sie damals den Kern der Ungerechtigkeit des Welthandels getroffen. Am 19. und 20. Oktober 1973 sind diese Frauen mit Leiterwagen gefüllt mit Bananen und einer eigenen Bananenzeitung auf die Strasse Frauenfelds gegangen.
Wie wir heute wissen, haben diese mutigen und hartnäckigen Frauen nicht locker gelassen. Nach dem Prinzip: Sehen – verstehen – handeln, haben sie sich am Beispiel Bananen, mit der Situation der Menschen in den Produktionsländern, dem Handel und der Vermarktung auseinandergesetzt.
Das war der Anfang einer Geschichte mit grossen Auswirkungen. 40 Jahre später ist, nicht zuletzt dank den Bananenfrauen von Frauenfeld, die sich bis heute mit Haut und Haar für einen gerechteren Handel einsetzen, fairer Handel in der Schweiz ein anerkanntes Marktsegment.
In Frauenfeld hat sich eine Arbeitsgruppe „40 Jahre Bananenfrauen von Frauenfeld“ zum Ziel gesetzt, diese erfolgreiche, mutige und tollkühne Geschichte dieser Frauen mit einer Ausstellung zu ehren und in Erinnerung zu rufen.

Zusatzveranstaltungen siehe PDF.

 

Vernissage:
06.12.2013, 18:00 Uhr
Mit Anne-Marie Holenstein, Elsbeth Aepli und Hansruedi Frey.
In Anwesenheit der Bananenfrauen der ersten Stunde.

 

Ausstellung:
Dauer: 06.12.2013 - 09.02.2014

 

Öffnungszeiten:
Dienstag 16-20 Uhr
Samstag 10-16 Uhr
Sonntag 12-16 Uhr

Jeden Samstag um 15 Uhr
Erzählcafé mit Bananenfrauen und Gästen

 

Kontakt:
www.bananenfrauen.ch

Anfragen von Gruppen für Spezialanlässe auch ausserhalb der Öffnungszeiten:
Regula Gonzenbach, regula.gonzenbach@gmail.com, 052 721 52 86

 

Download:
Einladung Bananefraue_1.pdf

 

Einlass nur mit Covid-Zertifikat und amtlichem Ausweis.