Dem Himmel ein wenig näher

Bilder vom Avers - Fredi Buchli

Die Stadtgalerie Baliere zeigt eine vielgestaltige Ausstellung des Frauenfelder Künstlers Fredi Buchli (*1956). Der aus Chur stammende Künstler lebt und arbeitet seit 30 Jahren in Frauenfeld. Ausgebildet als Maurer, Bauzeichner, Weinküfer und in Sozialer Arbeit besuchte Fredi Buchli seit 1987 Kurse an den Schulen für Gestaltung und Kunst in Zürich und St. Gallen. 2000/01 absolvierte er den Vorkurs an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich.

Während rund drei Jahren befasste sich der Künstler vertieft mit dem Thema Herkunft und spürte seinen Wurzeln im Hochtal Avers in Graubünden nach, seiner Heimatgemeinde. In zwei mehrmonatigen Aufenthalten entstanden Zeichnungen, Pastell- und Ölbilder aus den Recherchen über seine Herkunft, beeinflusst durch die geologische, geografische, geschichtliche und kulturelle Situation des Hochtales. Zentral waren das Erspüren der Landschaft und das Durchstreifen der seit der letzten Eiszeit wenig veränderten Gegend. Wesentlich trugen zudem die Kontakte und Gespräche mit den Bewohnern des Tales bei, welche teilweise die Familie Buchli noch kannten. Der Künstler zeigte sein Oeuvre in einer ersten Ausstellung im Avers im Sommer 2016.

In den Räumen der Stadtgalerie Baliere folgt nun eine zweite Präsentation von Arbeiten auf Papier und Leinwand, die den Landschaften, den Ortschaften und einigen Personen des Tals gewidmet sind. Fredi Buchli verbindet mit seinem Projekt Alltag, Kultur, Landschaft und Natur. Nach einer vertieften und langen Auseinandersetzung mit dem Thema werden die anfänglich figurativen und gegenständlichen Skizzen und Bilder in einem Abstraktionsprozess zu grossflächigen Gemälden mit rhythmischen Farbklängen vereinfacht und reduziert. Der Künstler versteht sich dabei als Naturbeobachter. Er hält Landschaften in seinen Werken fest und macht die Naturerfahrung in umgesetzten Farb- und Energieräumen erlebbar.

Fredi Buchli ist Mitglied der Künstlervereinigung kunstthurgau. Seine Werke waren in verschiedenen Ausstellungen in der Region sowie in Graubünden zu sehen.

[Text: Milena Oehy, 2016]

 

Vernissage:
24.02.2017, 19:00 Uhr
Einführung von Milena Oehy, Kuratorin

Weitere Vernastaltung:
Sonntag, 12. März 2017, 15.00 Uhr
Vortrag von Irene Schuler, Autorin des Buches «Walserweg Graubünden», über «Die Walser in Graubünden und dr Wäg zun dä Walser»

 

Ausstellung:
Dauer: 25.02.2017 - 26.03.2017

 

Öffnungszeiten:
Mittwoch 17.00 – 20.00 Uhr
Samstag 12.00 – 16.00 Uhr
Sonntag 12.00 – 16.00 Uhr

 

Kontakt:
www.fredibuchli.ch

 

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